Als vernetzende Elemente zwischen dem Wiener Neustädter Kanal und der Warmen Fischa fügen sich die Parkräume im Stadionareal ein. Die städtebauliche Konfiguration unterstützt den Freiraum und bildet gut lesbare Kanten, Öffnungen und Durchblicke. Die Mitte des Areals bildet der neue Quartiersplatz, der an das feinmaschige Wege- und Straßennetz andockt. Er ist aufgrund seiner erhöhten Frequenz der wichtigste Kreuzungspunkt für das Gebiet. An diesen grenzt außerdem der zentrale Park mit Spiel-, Wiesen und Baumflächen, die für alle öffentlich zugänglich sind. Die verschiedenen Grünräume sind an ihren Rändern als Schnittstellen zu den umliegenden Arealen mit Freiraumkanten versehen. Je nach Ausführung entstehen dadurch ebene und abfallende Flächen, die unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten ermöglichen. Die Modellierung des Geländes orientiert sich an Lage und Exposition und erlaubt sowohl gemeinschaftliche, öffentliche Räume als auch ausreichend Intimität für die angrenzenden Privatbereiche der einzelnen Baufelder.