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Konzept

Der Entwurf für die Stationen reagiert auf vielfältige Anforderungen der psychiatrischen Versorgung durch eine klar strukturierte, intuitiv verständliche Zonierung. Er kombiniert wohnliche Patientenzimmer mit gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen und differenzierten Rückzugsräumen, die durch Tageslicht, Ausblicke und Freiraumbezüge geprägt sind und sowohl soziale Interaktion als auch Privatsphäre ermöglichen. Die Gestaltung folgt konsequent dem Prinzip der Entinstitutionalisierung: Durch den gezielten Einsatz von Materialien, Farben, akustischen Maßnahmen und individuell steuerbarer Beleuchtung entsteht eine warme, alltagsnahe Atmosphäre, während technische und sicherheitsrelevante Elemente möglichst unauffällig integriert werden. Die Mittelgangerschließung organisiert die Stationen übersichtlich, wobei Tagräume, Teeküchen und Stützpunkte als offene, kommunikative Knotenpunkte ausgebildet sind. Helle Therapie- und Gruppenräume, teilweise mit zusätzlichem Tageslichteintrag über Dachöffnungen, sowie direkte Zugänge zu Außenbereichen ergänzen das Raumangebot. Gleichzeitig gewährleisten flexibel nutzbare Zimmergrundrisse, qualitätsvolle Personalbereiche und sinnvoll angeordnete Nebenräume effiziente Abläufe und tragen insgesamt zu einer unterstützenden Umgebung für Pflege, Therapie und Genesung bei.

Design

Fakten

TYP:  Klinikareal

Lage:  Graz, Österreich

Fläche:  ca. 9000 m2

Planung:  Wettbewerb 2026

STATUS:  2. Preis

Partner: Kronaus Mitterer Architekten